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08. Oktober 2008
"Demokratischer Sozialismus" - Zur Lage der SPD. Vortrag und Diskussion mit Iris Gleicke, MdB, parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin der ostdeutschen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion


 
Die Bundeskanzlerin kritisiert die SPD als „Partei ohne Konzept“ – sie kann damit höchstens die Personalpolitik meinen, bei der es aktuell Umbrüche gab. Sie suggeriert aber, dass die Partei auch ihre politischen Ziele nicht kennt. Doch das wäre unredlich, denn das Grundsatzprogramm der SPD ist weitaus konkreter als das der CDU. Erst im letzten Jahr in Hamburg hat die SPD ein Programm formuliert, das recht konkret Ziele und Grundsätze der Partei benennt – und das in der Partei nicht umstritten ist. Iris Gleicke, eines der führenden Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion, wir einige dieser Grundsätze erläutern.

Der Begriff des "Demokratischen Sozialismus" begleitet die SPD in unterschiedlichen Fassungen durch das 20. Jahrhundert. Auch im Parteiprogramm vom Oktober 2007 ("Hamburger Programm") stellt sich die SPD in die verpflichtende Tradition dieser Idee, wonach demokratischer Sozialismus als Maßstab für eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft steht.
In der Verwendung des Begriffs erwuchsen der SPD Abgrenzungsprobleme zur Partei der Linken. Aber auch stellt der Begriff des demokratischen Sozialismus die SPD vor erhebliche innerparteiliche Auseinandersetzungen.
Das Gespräch mit anschließender Diskussion will der Situation der SPD im Kontext der politischen Veränderungen in der Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahren nachgehen.

Programm:
19.30 Begrüßung durch Michael Schultheiß, Leiter des Landesbüros Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung

19.40 Impulsreferat: Begriff und Bedeutung des Demokratischen Sozialismus – dargestellt am Beispiel des Hamburger Programms der SPD – Iris Gleicke, MdB, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin der ostdeutschen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion

Fragen und Moderation: Rechtsanwältin Dorothea Marx (Mitglied des Burgforum e.V., des gemeinnützigen Fördervereins der Galerie in der Burg)

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen Erfurt.
Der Eintritt ist frei. Wir laden herzlich ein.

Ca. 21.30 Uhr: Ende der Veranstaltung



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