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07. November 2008
Vortrag und Diskussion: Brauchen wir politische Utopien? mit Prof. Michael Brie


 
Vortrag und Diskussion: Brauchen wir politische Utopien? Die Vision einer solidarischen Gesellschaft.
Referent: Prof. Dr. Michael Brie,
Rosa-Luxemburg-Stiftung

Moderation: Prof. Dr. Raban Graf von Westphalen

Die aktuelle Finanzkrise weist auf die Gefährdungen globalisierten Wirtschaftens hin: Der Zusammenbruch der hohen Konzentration (Akkumulation) von weltweit operierenden Geldanlagen wie Zins- und Vermögensansprüchen begleitet die soziale und kulturelle Spaltung der deutschen Gesellschaft. Überdies zeichnet sich die ökologische Krise der Weltgemeinschaft zunehmend deutlich ab. Ein Weiter-So verbietet sich auch angesichts historischer Erfahrungen. Gesellschaftliche Krisen setzen Elemente solidarischer Emanzipation frei. Der Referent, Prof. Michael Brie, skizziert Grundzüge einer solidarischen Gesellschaft. Diese würde auf einem öffentlichen, einem gemeinschaftlichen, einem solidarisch-assoziierten und einem Sektor individueller und familiärer Wirtschaft basieren. Sie wäre durch eine neue Lebensweise solidarischer Entwicklung und partizipative Demokratie gekennzeichnet.

Die Ausführungen des Referenten stehen im Kontext der Frage nach dem Nutzen politischer Utopien für das politische Denken.

Michael Brie, Jg. 1954, studierte Philosophie in Berlin und Leningrad. 1988 wurde er zum Dozenten für Historischen Materialismus an der Humboldt-Universität zu Berlin berufen. Dort war er von 1990 bis 1994 Professor für Sozialphilosophie. Heute leitet er die Abteilung Politikanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Michael Brie gilt als einer der programmatischen Vordenker der Partei Die Linke.




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