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01. Dezember 2006
19.30 Uhr: "Das Ende des Heiligen Römischen Reiches 1806 - Kann das alte Reich ein Vorbild für das vereinte Europa sein?"


 
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Raban Graf von Westphalen

Am 6.August 1806 legte der letzte deutsche Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Franz II.. unter Druck Napoleon Bonapartes die deutsche Kaiserkrone nieder. Der 200. Jahrestag dieses Ereignisses, welches durch große Ausstellungen in Magdeburg und Berlin begangen wird, gibt Anlaß, an die Grundlagen dieses die deutsche Geschichtsschreibung bis in die Gegenwart hinein faszinierenden Staatsgebildes zu erinnern. Insbesondere die zentralen Einrichtungen dieses sogenannten „Alten Reiches“ wie Kaiser, Reichstag oder Kurfürsten sollen vorgestellt werden. Mit der Kaiserkrönung des Sachsenherzogs, Otto I. - er wurde 912 nicht weit von Großbodungen in Wallhausen geboren – im Jahre 962 trat dieses Reich für 850 Jahre als bestimmender Faktor in die deutsche und europäische Geschichte ein. Nach dem Westfälischen Frieden von 1648 umfaßte es ca. 300 Herrschaftsgebilde. Im Anschluß an die Behandlung des „Alten Reiches“ soll die Frage erörtert werden, ob und wenn ja, inwieweit das „Alte Reich“ Modellcharakter für den angestrebten Zusammenschluß zur EU in Form eines Bundes der Vereinigten Staaten von Europa haben kann.

Der Referent, Prof. Dr. Raban Graf von Westphalen M.A., lehrt Politische Wissenschaft, Verfassungsrecht und Verfassungsgeschichte an der Berliner Hochschule für Technik. Er lebt in Großbodungen.



Eine Veranstaltung des Burgforum e.V., dem Förderverein der Galerie in der Burg.
Der Eintritt ist frei.



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